Einspeisevergütung – was sie heute wirklich bedeutet
Die Einspeisevergütung war lange der Hauptgrund für Photovoltaik. Heute spielt sie eine andere, aber weiterhin wichtige Rolle.
Was ist die Einspeisevergütung?
Die Einspeisevergütung ist eine gesetzlich geregelte Zahlung für Solarstrom, der nicht selbst verbraucht, sondern in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Sie wurde eingeführt, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung?
Die Höhe der Vergütung hängt vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme und der Art der Anlage ab. Entscheidend ist: Der Vergütungssatz gilt für 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme und bleibt über diesen Zeitraum konstant.
Warum die Einspeisevergütung heute weniger wichtig ist
Früher lag die Vergütung deutlich über dem Strompreis. Heute ist es umgekehrt: Der selbst genutzte Solarstrom spart deutlich mehr Geld, als eingespeister Strom einbringt. Deshalb steht der Eigenverbrauch im Vordergrund.
Zusammenspiel von Eigenverbrauch und Einspeisung
Eine moderne PV-Anlage ist so ausgelegt, dass möglichst viel Strom selbst verbraucht wird. Die Einspeisevergütung sorgt dafür, dass überschüssiger Strom dennoch vergütet wird und nicht verloren geht.
Typische Denkfehler bei der Einspeisevergütung
Ein häufiger Fehler ist, die Anlage primär auf Einspeisung auszulegen. Das führt zu geringerer Wirtschaftlichkeit. Die Einspeisevergütung ist ein Sicherheitsnetz, kein Renditeturbo.
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✅ Einspeisevergütung richtig einordnen
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⛔ Diese Fehler vermeiden
- ✖Nicht allein auf Einspeisevergütung planen.
- ✖Vergütung nicht mit Eigenverbrauch verwechseln.
Häufige Fragen zur Einspeisevergütung
Was ist die Einspeisevergütung?
Die Einspeisevergütung ist die gesetzlich garantierte Vergütung für Strom, der aus einer PV-Anlage ins öffentliche Netz eingespeist wird.
Wie lange wird die Einspeisevergütung gezahlt?
Die Vergütung wird für 20 Jahre plus das Inbetriebnahmejahr gezahlt.
Ist Einspeisung heute noch wirtschaftlich?
Sie ist ein Zusatznutzen, aber nicht mehr der Haupttreiber. Eigenverbrauch ist wirtschaftlich deutlich wichtiger.