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Smartphone-Checkliste – so bekommst du ein wirklich passendes PV-Angebot

Die meisten Photovoltaik-Angebote scheitern nicht an der Technik, sondern an fehlenden oder falschen Informationen. Mit dieser einfachen Smartphone-Checkliste lieferst du genau die Daten, die Fachbetriebe für eine saubere Planung brauchen.

Das Ergebnis: realistische Preise, weniger Rückfragen und keine bösen Überraschungen.

Warum gute Angebote immer mit guten Daten beginnen

Viele Hausbesitzer wundern sich, warum PV-Angebote stark voneinander abweichen. Der Grund ist oft simpel: Die Basisdaten sind unterschiedlich oder unvollständig. Ohne Fotos vom Dach, vom Zählerschrank oder vom Sicherungskasten muss der Anbieter schätzen – und Schätzungen bedeuten Risiko.

Ein seriöser Betrieb kalkuliert dieses Risiko entweder mit Aufschlägen oder korrigiert später nach. Beides ist für dich nachteilig. Mit ein paar gezielten Fotos kannst du das verhindern.

Diese Fotos solltest du unbedingt machen

Du brauchst kein Fachwissen und keine Messgeräte – dein Smartphone reicht völlig aus. Achte nur auf gute Beleuchtung und darauf, dass die Bilder scharf sind.

1. Dach von außen

Fotografiere dein Dach aus einiger Entfernung: Vorderseite, Rückseite und – wenn möglich – Seitenansicht. Wichtig sind Dachform, Neigung, Gauben, Schornsteine und mögliche Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude.

2. Zählerschrank / Sicherungskasten

Das ist einer der wichtigsten Punkte – und einer der häufigsten Kostentreiber. Mache ein Gesamtfoto und ein Detailfoto der Zähler, Sicherungen und freien Plätze. So erkennt der Fachbetrieb sofort, ob Anpassungen nötig sind.

3. Platz für Wechselrichter & Speicher

Fotografiere den vorgesehenen Montageort: Keller, Garage oder Hauswirtschaftsraum. Wichtig sind Wandfläche, Abstände, Belüftung und Zugänglichkeit.

Welche Zusatzinfos helfen enorm

Neben den Fotos sind ein paar kurze Angaben hilfreich: Jahresstromverbrauch, geplante Wärmepumpe oder Wallbox, und ob ein Speicher gewünscht ist. Diese Infos entscheiden über Anlagengröße und Auslegung.

Warum diese Vorbereitung bares Geld spart

Je besser die Daten, desto genauer das Angebot. Das reduziert Nachträge, vermeidet Umbauten am Zählerplatz und sorgt dafür, dass Anlage, Speicher und Nutzung wirklich zusammenpassen. Viele der teuersten Überraschungen entstehen genau hier – und sind vermeidbar.

✅ Vorteile der Smartphone-Checkliste

  • Du weißt genau, welche Fotos und Daten wirklich relevant sind.
  • Du bekommst vergleichbare und realistische PV-Angebote.
  • Du vermeidest Nachfragen, Verzögerungen und Kostenüberraschungen.

⛔ Ohne Checkliste riskierst du

  • Kein Angebot mehr auf Basis von Schätzungen.
  • Keine bösen Überraschungen bei Zählerschrank oder Montage.

Häufige Fragen zur Smartphone-Checkliste

Warum reichen Adresse und Stromverbrauch nicht aus?

Weil Dach, Zählerschrank, Sicherungen und Platzverhältnisse über Technik, Kosten und Machbarkeit entscheiden. Ohne diese Infos ist jedes Angebot nur geraten.

Muss ich technische Kenntnisse haben?

Nein. Du machst einfach Fotos mit dem Smartphone. Ein Fachbetrieb erkennt darauf alle relevanten Details.

Kann ich damit wirklich Geld sparen?

Ja. Gute Vorbereitung verhindert teure Nacharbeiten, unnötige Umbauten und falsche Auslegung der Anlage.

Kurz erklärt Stand 2026

Welche Fotos und Daten braucht ein Solarteur für ein belastbares PV-Angebot?

Für eine erste Planung werden Dachansichten, Ziegel und Sparren, Zählerschrank, Hausanschluss, mögliche Kabelwege sowie Standorte für Wechselrichter und Speicher benötigt. Dazu kommen Jahresverbrauch, Strompreis, Adresse und geplante zusätzliche Verbraucher. Vollständige Daten reduzieren Schätzpositionen, Rückfragen und spätere Nachträge.

Dach aus mehreren Perspektiven fotografieren
Typenschilder und Zählerplatz lesbar aufnehmen
Maße und zukünftige Verbraucher notieren

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