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Größe der PV-Anlage berechnen – sinnvoll statt maximal

Die richtige Größe entscheidet über Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch und Zufriedenheit mit der Anlage.

Die wichtigste Faustformel

Eine einfache Orientierung lautet: 1 kWp PV-Leistung pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Diese Faustformel funktioniert gut für viele Haushalte, ist aber nur der Ausgangspunkt.

Warum das Dach nicht alles entscheidet

Viele Angebote setzen auf maximale Belegung. Doch wenn der Strom überwiegend eingespeist wird, sinkt die Wirtschaftlichkeit. Eine etwas kleinere, besser genutzte Anlage kann langfristig sinnvoller sein.

Zukünftige Verbraucher einplanen

Planst du eine Wärmepumpe oder ein E-Auto, sollte die Anlage größer dimensioniert werden. PV wird nicht für heute, sondern für die nächsten 25 bis 30 Jahre gebaut.

Unter- vs. Überdimensionierung

Zu kleine Anlagen verschenken Dachpotenzial. Zu große Anlagen produzieren viel Überschuss, der nur gering vergütet wird. Die Balance entscheidet.

Wenn du eine realistische Einschätzung möchtest, kannst du über sonnify unverbindlich Angebote vergleichen – auf Basis deines Verbrauchs und deiner Zukunftspläne.

✅ Gute Planung

  • Du kannst deine PV-Größe realistisch einschätzen.
  • Du verstehst den Zusammenhang zwischen Verbrauch und kWp.
  • Du erkennst Über- und Unterdimensionierung.

⛔ Typische Fehler

  • Nicht blind das Dach maximal vollbauen.
  • Nicht nur auf heutige Verbrauchswerte schauen.

Häufige Fragen zur PV-Größe

Wie viel kWp brauche ich pro Haushalt?

Typisch sind 1 kWp pro 1.000 kWh Jahresverbrauch – angepasst an Dach, Nutzung und Zukunftspläne.

Ist eine größere Anlage immer besser?

Nicht automatisch. Entscheidend ist, wie viel Strom du selbst nutzt und sinnvoll steuern kannst.

Soll ich zukünftige Verbraucher einplanen?

Ja. Wärmepumpe, Wallbox oder E-Auto sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

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