Größe des Stromspeichers berechnen – realistisch statt teuer
Ein Speicher kann den Eigenverbrauch erhöhen – aber nur, wenn er zur Anlage und zum Haushalt passt.
Warum Speicher oft falsch dimensioniert werden
Viele Angebote empfehlen große Speicher, weil sie technisch möglich sind. Wirtschaftlich sinnvoll sind sie jedoch nur, wenn sie regelmäßig genutzt werden. Ein Speicher, der nur selten vollgeladen wird, bindet Kapital ohne Mehrwert.
Die wichtigste Faustformel
Ein bewährter Richtwert lautet: 0,8–1,2 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Für einen Haushalt mit 5.000 kWh sind also etwa 4–6 kWh Speicher sinnvoll.
Einfluss von Verbrauch und Steuerung
Haushalte mit Wärmepumpe oder Wallbox können Speicher besser auslasten. Intelligente Steuerung reduziert oft den benötigten Speicher deutlich.
Speicher nachrüsten – oft die bessere Lösung
Viele Haushalte entscheiden sich zunächst für eine kleinere oder keine Batterie. Nach ein bis zwei Jahren Nutzung kann dann realistisch entschieden werden, ob und wie viel Speicher sinnvoll ist.
Wenn du wissen möchtest, welche Speichergröße für dich sinnvoll ist, kannst du über sonnify unverbindlich Angebote vergleichen – auf Basis deines tatsächlichen Nutzungsprofils.
✅ Sinnvolle Speicherplanung
- ✔Du kannst eine sinnvolle Speichergröße abschätzen.
- ✔Du erkennst überdimensionierte Speicherangebote.
- ✔Du verstehst, wann ein Speicher echten Mehrwert bringt.
⛔ Häufige Fehler
- ✖Nicht pauschal den größten Speicher wählen.
- ✖Speicher nicht ohne Bezug zum Verbrauch kaufen.
Häufige Fragen zum Stromspeicher
Wie viel kWh Speicher brauche ich?
Als Faustwert gelten 0,8–1,2 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch – angepasst an Nutzung und Steuerung.
Ist ein großer Speicher wirtschaftlicher?
Nein. Große Speicher stehen oft leer und bringen keinen zusätzlichen Nutzen.
Kann ich einen Speicher später nachrüsten?
Ja, oft ist das sinnvoll. Viele Systeme sind modular erweiterbar.