Wie hoch ist der Wärmebedarf?
Der bisherige Gas- oder Ölverbrauch, Wohnfläche, Baujahr und Sanierungsstand geben erste Hinweise. Für ein belastbares Angebot muss die Heizleistung sauber dimensioniert werden.
Eine Wärmepumpe ist keine Heizung von der Stange. Sie muss zu Gebäude, Wärmebedarf, Heizflächen, Warmwasser und Stromkonzept passen. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, Angebote besser einzuordnen.
Der bisherige Gas- oder Ölverbrauch, Wohnfläche, Baujahr und Sanierungsstand geben erste Hinweise. Für ein belastbares Angebot muss die Heizleistung sauber dimensioniert werden.
Große Heizkörper oder Fußbodenheizung arbeiten oft mit niedriger Vorlauftemperatur. Das verbessert die Effizienz der Wärmepumpe deutlich.
Aufstellort, Schall, Abstände, Luftführung, Leitungswege und Kondensat müssen früh bedacht werden, damit es später keine teuren Überraschungen gibt.
Viele Altbauten können mit Wärmepumpe funktionieren. Entscheidend ist aber, ob die gewünschte Raumtemperatur mit möglichst niedriger Vorlauftemperatur erreicht wird. Manchmal reicht ein hydraulischer Abgleich, manchmal sind einzelne Heizkörper sinnvoll. Genau deshalb sollten Angebote nicht nur den Gerätepreis, sondern auch Heizflächen, Speicher, Montage, Elektroarbeiten und Regelung erklären.
Zwei Angebote können auf den ersten Blick ähnlich wirken und trotzdem völlig unterschiedliche Leistungen enthalten. Achten Sie auf Heizlast, Speicher, Regelung, Schallschutz, Fundament, Elektroanschluss, Demontage der alten Heizung, hydraulischen Abgleich, Inbetriebnahme, Wartung und Garantie. Sonnify hilft dabei, die Anfrage strukturiert vorzubereiten, damit Anbieter nicht nur schätzen, sondern besser planen können.