Luft-Wasser-Wärmepumpe
Nutzt Außenluft als Wärmequelle. Sie ist meist vergleichsweise einfach nachzurüsten und benötigt keine Bohrung.
- Aufwand
- mittel
- Platz
- Außeneinheit nötig
- Wichtig
- Schall und Aufstellort
Nicht das Baujahr entscheidet, sondern das Zusammenspiel aus Wärmebedarf, Heizflächen, Vorlauftemperatur, Aufstellort und sauberer Planung. Sonnify hilft Ihnen, die wichtigsten Fragen vor dem Angebot zu klären und passende Fachbetriebe zu vergleichen.
Der Check ersetzt keine Heizlastberechnung. Er zeigt aber, welche Punkte bereits passen und wo ein Fachbetrieb genauer hinsehen sollte.
Die beste Technik ist nicht automatisch die teuerste oder effizienteste Laborlösung. Entscheidend ist, welches System am Standort genehmigungsfähig, wirtschaftlich und dauerhaft gut betreibbar ist.
Nutzt Außenluft als Wärmequelle. Sie ist meist vergleichsweise einfach nachzurüsten und benötigt keine Bohrung.
Erschließt Erdwärme über Sonde oder Kollektor. Das kann effizient sein, erfordert aber Fläche, Bohrung und gegebenenfalls Genehmigungen.
Nutzt Grundwasser. Die Wärmequelle ist attraktiv, aber Wasserqualität, Brunnen, Genehmigung und Standort entscheiden über die Machbarkeit.
Überträgt Wärme direkt an die Raumluft und kann oft auch kühlen. Warmwasser benötigt meist eine separate Lösung.
Auch Bestandsgebäude können geeignet sein. Große Heizkörper, einzelne Heizkörperwechsel, hydraulischer Abgleich und eine abgesenkte Heizkurve können reichen. Kritisch wird es, wenn das Haus nur mit dauerhaft sehr hohen Vorlauftemperaturen warm bleibt oder die Anlage ohne belastbare Heizlast überdimensioniert wird.
Zum ausführlichen Wärmepumpen-RatgeberSenken Sie an einem kalten Tag testweise die Vorlauftemperatur Ihrer bestehenden Heizung, ohne die Nachtabsenkung oder Thermostate ständig nachzuregeln.
Ein belastbarer Preis besteht nicht nur aus dem Gerät. Für einen fairen Vergleich müssen Planung, Demontage, Hydraulik, Speicher, Elektroarbeiten, Fundament, Inbetriebnahme und mögliche Anpassungen am Heizsystem enthalten sein.
Innen- und Außeneinheit, Regelung sowie erforderliches Zubehör.
Leitungen, Speicher, Pumpengruppen, Armaturen und Einbindung.
Elektrischer Anschluss, Fundament, Kernbohrung und Leitungswege.
Heizkörper, hydraulischer Abgleich oder weitere notwendige Arbeiten.
Aus dem bisherigen Energieverbrauch lässt sich eine erste Größenordnung ableiten. Die endgültige Auslegung muss auf einer raumweisen oder normgerechten Heizlast basieren.
Die KfW führt die Heizungsförderung für Privatpersonen im Programm 458. Nach den seit 21. Juli 2026 geltenden Bedingungen setzt sich die Förderung aus Grundförderung und möglichen Boni zusammen; Höhe, förderfähige Kosten und Voraussetzungen hängen vom Einzelfall ab.
Stand: August 2026. Förderprogramme können geändert werden und stehen unter Haushaltsvorbehalt. Maßgeblich sind ausschließlich die aktuellen Bedingungen der Förderstelle.
Photovoltaik und Wärmepumpe ergänzen sich sinnvoll, weil die Wärmepumpe zusätzlichen Stromverbrauch ins Haus bringt. Die Erzeugung der PV-Anlage ist jedoch im Sommer am höchsten, während der größte Heizbedarf im Winter entsteht. Eine seriöse Planung verspricht deshalb keine vollständige Selbstversorgung, sondern optimiert Eigenverbrauch, Betriebszeiten und Gesamtkosten.
Berechnete Gebäudeheizlast, Leistungsbereich und Begründung der Dimensionierung.
Exakte Modellbezeichnung, Leistungsdaten, Schallwerte und erwartete Betriebsbedingungen.
Speicher, Warmwasser, Heizkreise, hydraulischer Abgleich und Regelstrategie.
Demontage, Fundament, Elektroanschluss, Leitungen, Kernbohrungen und Inbetriebnahme.
Abstände, Nachbarschaft, Leitungswege, Kondensat und Zugänglichkeit für Wartung.
Herstellergarantie, Fachbetrieb, Wartung, Reaktionszeiten und erreichbarer Ansprechpartner.
Verbrauch, Wohnfläche, Heizkörper, Baujahr und bestehende Heizung angeben.
Heizlast, Vorlauftemperatur, Aufstellort, Hydraulik und Elektroanschluss klären.
Gerät, Leistung, Nebenarbeiten, Förderung, Service und Gesamtpreis gegenüberstellen.
Nicht das größte Gerät wählen, sondern das schlüssigste Gesamtkonzept für Ihr Haus.
Ja, häufig schon. Entscheidend sind nicht allein Baujahr oder Dämmstandard, sondern Heizlast, Heizflächen, notwendige Vorlauftemperatur und eine fachgerechte Auslegung.
Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur, desto effizienter kann eine Wärmepumpe arbeiten. Ob das Gebäude geeignet ist, sollte an kalten Tagen und mit einer Heizlastberechnung geprüft werden.
Der Stromverbrauch hängt vor allem vom jährlichen Wärmebedarf und der Jahresarbeitszahl ab. Als grobe Rechnung gilt: benötigte Wärme geteilt durch Jahresarbeitszahl ergibt den Strombedarf.
Ja. Photovoltaik kann einen Teil des Wärmepumpenstroms liefern. Im Winter bleibt Netzstrom nötig, dennoch kann die Kombination Eigenverbrauch und Unabhängigkeit erhöhen.
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind oft einfacher umzusetzen. Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Systeme können effizienter sein, benötigen aber Erdarbeiten, Bohrungen oder geeignete Standortbedingungen.
Förderbedingungen und Reihenfolge können sich ändern. Prüfen Sie die aktuellen KfW-Vorgaben und stellen Sie den Antrag grundsätzlich vor Beginn der förderschädlichen Arbeiten.
Erfassen Sie die wichtigsten Gebäudedaten einmal und vergleichen Sie darauf aufbauend regionale Fachangebote.